Ausgabe Dezember 2011
Ein-Knopfdruck-Vitaminanalytik – Winterblues ade!
Vitamin D gehört zu den essenziellen Wirkstoffen, die der Mensch zum Leben braucht. Um Mangelerscheinungen auszuschließen, ist der Vitamin-D-Spiegel im Serum zu bestimmen. Die Analyse kann sich, je nach eingesetzter Messmethode, als überaus arbeits- und zeitintensiv erweisen. Zum Mittel der Wahl...
mehrSunShell: Das Core-Shell-Material der Zukunft – UHPLC-Leistung mit Standard-HPLC-Systemen
Die Flüssigchromatografie in Form der HPLC, obwohl schon seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil der Analytik, hat nach wie vor Optimierungsbedarf. Dabei kann auch ein zunächst simpel erscheinendes Feintuning der Partikel die chromatografi sche Trennung revolutionieren.
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Meldungen
Pilz-Enzyme im Brot
Schwankungen in der Rohstoffqualität und daraus resultierende Unterschiede in der Backwarenqualität können durch den gezielten Einsatz standardisierter Enzymprodukte mit definierter Aktivität vermieden werden. Auch aus dem Schimmelpilz Koji – bekannt aus der asiatischen Küche etwa zur Herstellung von Sojasoße – lassen sich Enzyme gewinnen, die für die Backwarenindustrie interessant sind. Wie, daran forscht aktuell das ttz Bremerhaven gemeinsam mit der Naturstoff-Technik GmbH im Rahmen des Projektes „Koji-Fermentation“.
Pflanzenschutzmittel: Einsatz mit Augenmaß
Es werde „zu viel gespritzt“, diese pauschale Meinung über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hält sich wacker in weiten Teilen der Bevölkerung. Zu Unrecht, wie aus einem aktuellen Bericht des Julius Kühn-Instituts (JKI) hervorgeht. Pflanzenschutzmittel werden überwiegend gezielt und maßvoll verwendet, so die Analyse der fachlichen Bewertungen durch die Pflanzenschutzdienste der Länder. Es wird meist auf das regionale Auftreten von Schaderregern wie Pilze oder Insekten reagiert und entgegen der weit verbreiteten Auffassung nicht pauschal gehandelt. Trotz dieser positiven Bilanz gibt es laut Prof. Dr. Bernd Freier vom JKI in Kleinmachnow Einsparungspotenziale, etwa bei den Insektizidanwendungen in den drei Ackerbaukulturen Winterweizen, Wintergerste und Winterraps. So macht eine echte Teilflächenapplikation bislang nur zwei Prozent aller Maßnahmen aus. „Hier sehen wir Handlungsmöglichkeiten, denn die gezielte Anwendung auf Teilflächen ist eine der Grundforderungen des integrierten Pflanzenschutzes“, kommentiert Freier die Datenanalyse. Grundlage des JKI-Berichtes sind rund 35 000 Datensätze, die im „Netz Vergleichsbetriebe Pflanzenschutz“ seit 2007 zusammengetragen und ausgewertet wurden. Das Vergleichsbetriebsnetz ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, der Landeseinrichtungen des Pflanzenschutzes und des JKI und dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Es ist Bestandteil des „Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“. An den Untersuchungen beteiligen sich alle Bundesländer. In repräsentativen Betrieben aus dem gesamten Bundesgebiet werden die Anwendungen von Pfl anzenschutzmitteln in Hauptkulturen und andere pflanzenschutzrelevante Informationen erfasst.
Inhalte
» Oktober 2011 – Karriere Spezial
» September 2011 – DLR Spezial
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